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Letzte Änderung für Artikel Burgenland: 25.01.2006 08:32

Burgenland

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Burgenland
Landesflagge Landeswappen
Landesflagge Landeswappen
Basisdaten
Landeshauptstadt : Eisenstadt
GrĂ¶ĂŸte Stadt: Eisenstadt
ISO 3166-2 : AT-1
Homepage: www.bgld.gv.at
Karte: Burgenland in Österreich
Österreich Karte (Burgenland)
 
Politik
Landeshauptmann : Hans Niessl ( SPÖ )
Regierende Parteien: SPÖ und ÖVP
Sitzverteilung im
Landtag
(36 Sitze):
SPÖ 19
ÖVP 13
FPÖ 2
GrĂŒne 2
letzte Wahl: 9. Oktober 2005
nÀchste Wahl: Herbst 2010
Bevölkerung
Einwohner : 277.569 (15. Mai 2001)
- Rang: 9. von 9
Bevölkerungsdichte : 70 Einwohner/kmÂČ
Geografie
FlĂ€che : 3.966 kmÂČ
- Rang: 7. von 9
Geografische Lage : 46° 50' - 48° 7' n. Br.
16° 30' - 17° 6' ö. L.
Ausdehnung: Nord-SĂŒd: 143 km
West-Ost: 85 km
Höchster Punkt: 884 m
(Geschriebenstein)
Tiefster Punkt: 114 m (bei Apetlon)
Verwaltungsgliederung
Bezirke : 2 StatutarstÀdte
7 Bezirke
Gemeinden : 171
- davon StÀdte : 13
- davon
Marktgemeinden :
59
Schulbezirke: 9
Gerichtsbezirke : 7
Nationalratswahlkreise: 2
Landtagswahlkreise : 7
Karte: Burgenland und Bezirke
Burgenland Karte
 

Das Burgenland ( ungarisch FelsƑƑrvidĂ©k, ƐrvidĂ©k, oder LajtabĂĄnsĂĄg, kroatisch Gradiơće) ist das östlichste, jĂŒngste (seit 1921 bei Österreich) und flachste Bundesland Österreichs .

Das Burgenland grenzt im Osten an Ungarn und im Westen an Niederösterreich und die Steiermark. Im (hĂŒgeligen) SĂŒden hat es eine wenige Kilometer lange Grenze mit Slowenien , im Norden eine nur wenig lĂ€ngere Grenze mit der Slowakei . Die GesamtlĂ€nge der Außengrenze zu den Nachbarstaaten, die heute noch Schengen -Außengrenze ist, betrĂ€gt 397 km. Die Form des Bundeslandes ist lĂ€nglich, wobei es in der Mitte auf 4 km zusammengeschnĂŒrt ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte, Name

siehe auch Geschichte des Burgenlandes.

Bis 1920 / 1921 gehörte das seit den TĂŒrkenkriegen vorwiegend deutschsprachige Burgenland zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Nach jahrelangen KĂ€mpfen und Verhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg wurde es in den VertrĂ€gen von St. Germain und Trianon Österreich zugesprochen. Nach heftigen Protesten Ungarns wurde jedoch fĂŒr die Gegend um Ödenburg (Sopron), das als Hauptstadt vorgesehen gewesen wĂ€re, eine Volksabstimmung durchgefĂŒhrt, die positiv fĂŒr den Verbleib bei Ungarn endete. Die ordnungsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung der Volksabstimmung wurde von vielen bezweifelt. Die Aufnahme in die Republik Österreich wurde im Bundesverfassungsgesetz ĂŒber die Stellung des Burgenlandes als selbstĂ€ndiges und gleichberechtigtes Land im Bund und ĂŒber seine vorlĂ€ufige Einrichtung vom 25. Januar 1921 geregelt. Von einigen BefĂŒrwortern der Eingliederung in die Republik Österreich wurde die Landesbezeichnung Heinzenland fĂŒr das Burgenland propagiert.

Der Name „Burgenland“ erinnert noch daran, dass das Land aus Gebieten von vier ehemaligen ungarischen Komitaten zusammengesetzt ist („Vierburgenland“):

  • Pressburg (slowak. Bratislava , ungar. Pozsony)
  • Wieselburg (ungar. Moson )
  • Ödenburg ( Sopron )
  • Eisenburg ( Vas ).

Bis 1925 war Bad Sauerbrunn provisorischer Sitz der Landesregierung und -verwaltung, bis dann die bis dahin relativ unbedeutende Kleinstadt Eisenstadt Hauptstadt des Burgenlands wurde.

Verwaltung

Das Burgenland ist in 7 politische Bezirke und 2 StatutarstĂ€dte (FreistĂ€dte) gegliedert. Von Norden nach SĂŒden sind das:

FreistÀdte

Bezirke

  • Neusiedl am See
  • Eisenstadt-Umgebung
  • Mattersburg
  • Oberpullendorf
  • Oberwart
  • GĂŒssing
  • Jennersdorf

Politik

Die Landesregierung des Burgenlandes besteht aus sieben Mitgliedern, die nach einem Proporzsystem besetzt werden, das die grĂ¶ĂŸten Fraktionen im Landtag berĂŒcksichtigt. Seit der Landtagswahl 2000 stellt die SPÖ vier Regierungsmitglieder, drei kommen von der ÖVP . Landeshauptmann ist seit 2000 Hans Niessl (SPÖ), der sich mit Hilfe der Stimmen der grĂŒnen Abgeordneten in dieses Amt wĂ€hlen ließ. Bei der Landtagswahl im Jahre 2005 erreichte die SPÖ die absolute Mehrheit.

Eine Abkehr vom Proporzsystem zu einem System freierer Koalitionsbildungen, das beispielsweise der SPÖ nach der Landtagswahl 2005 die alleinige Regierung gestatten wĂŒrde, wurde in jĂŒngster Zeit von der SPÖ, der FPÖ und den GrĂŒnen angestrebt. Die ÖVP lehnte dieses Vorhaben ab, so dass eine hierfĂŒr notwendige Änderung der Verfassung des Burgenlandes nicht umgesetzt werden konnte.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Datum Einwohner

07. 03. 1923 286.299
01. 06. 1951 276.136
21. 03. 1961 271.001
12. 05. 1971 272.119
12. 05. 1981 269.771
15. 05. 1991 273.541
15. 05. 2001 277.569

In der wirtschaftlich schwierigen Zeit nach dem ersten Weltkrieg wanderten viele BurgenlĂ€nder in den 1920er Jahren in die USA aus, was dazu fĂŒhrte, dass Chicago zur grĂ¶ĂŸten Stadt der BurgenlĂ€nder wurde. Aber auch durch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Zeit des eisernen Vorhanges konnte die wirtschaftliche Entwicklung mit der Restösterreichs nicht mithalten, so dass viele BurgenlĂ€nder auch heute nach Wien auspendeln. Erst langsam durch einerseits grĂ¶ĂŸere EU -Förderungen und der Öffnung und EU-Erweiterung nach Osten entstehen im Burgenland vermehrt ArbeitsplĂ€tze mit der Möglichkeit im eigenen Bundesland zu arbeiten.

Bei der VolkszÀhlung von 1991 gaben 29.000 Menschen an, Burgenlandkroaten zu sein (SelbsteinschÀtzung der Volksgruppe: 45.000). Dazu kommen ca. 5.000 Ungarn (SelbsteinschÀtzung 25.000). 122 gaben Romanes als Muttersprache an. Die wirkliche Zahl der Roma liegt vermutlich jedoch ebenfalls deutlich höher.

Religion

Obwohl die Mehrheit der BurgenlĂ€nder wie im ĂŒbrigen Österreich vorwiegend römisch-katholisch sind, ist hier mit 14 % auch ein sehr hoher Anteil an Protestanten , die in 29 Pfarrgemeinden organisiert sind.

Geografie

Das Nordburgenland ist im Vergleich zum SĂŒdburgenland sehr flach und gehört landschaftlich großteils zur Pannonischen Tiefebene. Hier liegt der Neusiedler See, ein von einem breiten SchilfgĂŒrtel umgebener Steppensee, das "Meer der Wiener". In seiner NĂ€he bietet das Naturschutzgebiet Lange Lacke seltenen Vogelarten ein Refugium.

Im Jahr 1992 wurde in diesem Gebiet der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel gegrĂŒndet, der grenzĂŒberschreitend im ungarischen Nationalpark "Fertö-HansĂĄg" seine Fortsetzung findet.

Höchste Erhebung des Burgenlandes ist der 884 m hohe Geschriebenstein.

Tiefster Punkt ist der Hedwighof (Gemeinde Apetlon - Bezirk Neusiedl am See ) mit 114 m.

Klima

Als Teil des alpin-pannonischen Grenzsaums liegt das Burgenland im Bereich des illyrischen Klimas , aber jedoch schon im Übergangsbereich zum pannonischen Klima .

Wirtschaft

Als Ă€rmstes Bundesland Österreichs wurde das Burgenland zur GĂ€nze zum Ziel-1-Gebiet der EuropĂ€ischen Union erklĂ€rt. Ca. 23.000 BurgenlĂ€nder pendeln zur Arbeit nach Wien.

Das Burgenland ist mit Niederösterreich das wichtigste Weinbaugebiet Österreichs. Über 16.000 Hektar werden im Weinbau bewirtschaftet. Es wird untergliedert in die Weinbauregionen Neusiedlersee (7303 Hektar], Neusiedlersee-HĂŒgelland (3923 Hektar), Mittelburgenland (2326 Hektar) und SĂŒdburgenland (507 Hektar).

Kultur

Kulturell bietet das Land vor allem im Sommer viel, mit den Operettenfestspielen Mörbisch auf der wunderschönen SeebĂŒhne am Neusiedler See, den Opernfestspielen im St. Margarethener Römersteinbruch , den Schlossspielen Kobersdorf oder den Burgspielen GĂŒssing. Durch die vielen Minderheiten ist das Volksbrauchtum im Burgenland besonders reichhaltig. Es werden nĂ€mlich auch von den Minderheiten kulturelle Veranstaltungen wie z.B. kroatische oder ungarische Heimatabende abgehalten. Das Burgenland hat auch fĂŒr die Jugend sehr viel zu bieten. So werden in Wiesen von Juni bis September zahlreiche Konzerte mit Weltstars in den Musikrichtungen Rock, Reggae, Alternativ und Jazz durchgefĂŒhrt, die tausende Jugendliche aus ganz Österreich anlocken.

Fremdenverkehr

Der Tourismuszahlen im Burgenland wurden in den letzten Jahren kontinuierlich besser. Jedoch kann es bei den NĂ€chtigungszahlen nicht mit den Tourismushochburgen im Westen Österreichs mithalten. Zugpferde des Tourismus im Burgenland sind der Neusiedler See, die Thermen Lutzmannsburg (Sonnentherme), Stegersbach und Bad Tatzmannsdorf. Besonders beliebt ist das ĂŒber 5.000 km lange Radwegenetz . Obwohl das Land flach ist, können Radtouren anstrengend werden, wenn der Wind durch das flache Land zieht.

Bildung

UniversitÀten, Fachhochschulen

Siehe auch

Wikinews: Burgenland – aktuelle Nachrichten

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Burgenland aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Burgenland verfügbar.

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