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Letzte Änderung für Artikel Hohenzollern: 14.02.2006 21:57

Hohenzollern

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Die Hohenzollern sind ein deutsches F├╝rstengeschlecht , urspr├╝nglich aus dem schw├Ąbischen Raum. Die Stammburg Hohenzollern liegt auf der Gemarkung von Bisingen bei Hechingen im Zollernalbkreis in Baden-W├╝rttemberg. Im heutigen Baden-W├╝rttemberg bestanden bis 1849 zwei selbstst├Ąndige F├╝rstent├╝mer, Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen, die seinerzeit zum Staat Preu├čen kamen und danach als ÔÇ×Regierungsbezirk SigmaringenÔÇť (zugeh├Ârig zur Rheinprovinz) unter dem Namen Hohenzollernsche Lande gef├╝hrt wurden.

Der Aufstieg der Hohenzollern im Sp├Ątmittelalter war nicht zuletzt deren K├Ânigstreue zu verdanken (zun├Ąchst gegen├╝ber den Staufern , sp├Ąter gegen├╝ber den Luxemburgern ).

Karte der s├╝ddeutschen Staaten
Karte der s├╝ddeutschen Staaten

Inhaltsverzeichnis

Die Grafen von Zollern

Burg Hohenzollern bei Hechingen im Zollernalbkreis
Burg Hohenzollern bei Hechingen im Zollernalbkreis
Die ├Ąlteste bekannte Erw├Ąhnung stammt aus dem Jahre 1061 . Wegen der Namensgleichheit des Ahnherren der Grafen von Zollern nimmt man an, dass sie dem Geschlecht der Burchardinger entstammen.

Graf Friedrich III. von Zollern war ein treuer Gefolgsmann der Stauferkaiser Friedrich I. und Heinrich VI. . 1185 (?) heiratete er Sophia von Raabs, die Tochter des Burggrafen Konrad II. von N├╝rnberg . Nach dem Tod seines Schwiegervaters, der keine m├Ąnnlichen Nachkommen hinterlie├č, wurde Friedrich vom Kaiser mit der Burggrafschaft N├╝rnberg belehnt . Von nun an nannte er sich Friedrich I. von N├╝rnberg(-Zollern).
Seitdem ist auch der Familienname Hohenzollern gebr├Ąuchlich.
Seine S├Âhne teilten die Besitzt├╝mer auf. Der ├Ąltere, Konrad III. , erhielt um 1218 von seinem j├╝ngeren Bruder die Burggrafschaft N├╝rnberg und begr├╝ndete die fr├Ąnkische Linie der Hohenzollern, aus der dann die brandenburgisch-preu├čische hervorging, der j├╝ngere Bruder Friedrich IV. (II.) begr├╝ndete die schw├Ąbische Linie.

Die schw├Ąbischen Hohenzollern

Grafen von Hohenzollern

  • Friedrich IV. (1204-1227) (bis 1218 auch Burggraf Friedrich II. von N├╝rnberg)
  • Friedrich V. (1226-1251)
  • Friedrich VI. (1251-1289)
  • Friedrich VII. (1289-1309)
  • Friedrich VIII. (1309-1333)  ?
  • Friedrich IX. , Schwarzgraf (1333-1377)
  • Friedrich XI. (1377-1401)
  • Friedrich XII. (1401-1426)
  • Eitel Friedrich I. (1426-1439)
  • Jobst Nikolaus I. (1439-1488)
  • Eitel Friedrich II. (1488-1512)
  • Eitel Friedrich III. (1512-1525)
  • Karl I. (1525-1575)
Schloss Sigmaringen
Schloss Sigmaringen

F├╝rsten von Hohenzollern-Sigmaringen

F├╝rsten von Hohenzollern-Hechingen

F├╝rsten von Hohenzollern-Haigerloch

Die fr├Ąnkischen Hohenzollern

Burggrafen von N├╝rnberg

Die Nachkommen von Konrad III. waren bis 1427 Burggrafen von N├╝rnberg. Im Jahre 1260 kamen sie durch Erbschaft in den Besitz von Bayreuth, im Jahre 1331 kamen Ansbach, 1340 Kulmbach und die Plassenburg hinzu.
Im Jahre 1363 wurden die Burggrafen durch Kaiser Karl IV. in den Reichsf├╝rstenstand erhoben. Die Markgrafen von Ansbach sowie Kulmbach/Bayreuth f├╝hrten den Titel eines Burggrafen von N├╝rnberg weiter und unterstrichen damit sowohl die Herkunft ihres Herrscherhauses als auch den Anspruch auf die Freie Reichsstadt N├╝rnberg.

siehe auch: Burggrafschaft N├╝rnberg

Markgrafen von Brandenburg-Ansbach

  • Friedrich ( 1398 - 1440 ), Sohn des Burggrafen Friedrich V. von N├╝rnberg, der 1398 seine F├╝rstent├╝mer unter seine S├Âhne aufteilte, bis 1427 als Friedrich VI. auch Burggraf von N├╝rnberg, ab 1412 als Friedrich I. auch Markgraf von Brandenburg, ab 1420 Markgraf von Kulmbach
  • Albrecht Achilles ( 1440 - 1486 ), ab 1457 auch Markgraf von Kulmbach und ab 1471 Kurf├╝rst von Brandenburg
  • Friedrich V. ( 1486 ÔÇô 1515 )
  • Georg der Fromme ( 1515 ÔÇô 1543 ), ab 1527 auch regierender F├╝rst in Kulmbach
  • Georg Friedrich d. ├ä. ( 1543 ÔÇô 1603 ), ab 1557 auch Markgraf von Kulmbach und Herzog von Preu├čen
  • Joachim Ernst ( 1603 ÔÇô 1625 )
  • Friedrich ( 1625 ÔÇô 1634 )
  • Albrecht ( 1634 ÔÇô 1667 )
  • Johann Friedrich ( 1667 ÔÇô 1686 )
  • Christian Albrecht ( 1686 ÔÇô 1692 )
  • Georg Friedrich d. J. ( 1692 ÔÇô 1703 )
  • Wilhelm Friedrich ( 1703 ÔÇô 1723 )
  • Karl Wilhelm Friedrich ( 1723 ÔÇô 1757 )
  • Karl Alexander ( 1757 ÔÇô 1791 ), seit 1769 auch Markgraf von Brandenburg-Bayreuth

Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach(-Bayreuth)

  • Johann III. , 1398 - 1420 , Sohn des Burggrafen Friedrich V. von N├╝rnberg, der 1398 seine F├╝rstent├╝mer unter seine S├Âhne aufteilte
  • Friedrich VI. ( 1420 - 1440 ), Bruder von Johann III., seit 1398 Markgraf von Ansbach, bis 1427 Burggraf von N├╝rnberg, ab 1412 Kurf├╝rst von Brandenburg
  • Johann der Alchemist ( 1440 - 1457 )
  • Albrecht Achilles ( 1457 - 1486 ), seit 1440 Markgraf von Ansbach und ab 1471 auch Kurf├╝rst von Brandenburg
  • Siegmund ( 1486 - 1495 )
  • Friedrich V. ( 1495 - 1515 ), seit 1486 Markgraf von Ansbach
  • Kasimir ( 1515 - 1527 ), in Personalunion Markgraf von Ansbach
  • Georg der Fromme ( 1527 - 1541 ), Bruder Kasimirs, regierender F├╝rst von Ansbach und Kulmbach als Vormund f├╝r den minderj├Ąhrigen Albrecht Alcibiades
  • Albrecht Alcibiades ( 1527 / 1541 - 1554 )
  • 1554 - 1557 Interregnum nach Reichsacht ├╝ber Albrecht Alcibiades
  • Georg Friedrich d. ├ä. ( 1557 ÔÇô 1603 ), seit 1556 Markgraf von Ansbach, ab 1578 auch Herzog von Preu├čen
  • Christian ( 1603 - 1655 ), verlegt mit Beginn seiner Regierung den Regierungssitz von Kulmbach nach Bayreuth
  • Christian Ernst ( 1655 ÔÇô 1712 )
  • Georg Wilhelm ( 1712 ÔÇô 1726 )
  • Georg Friedrich Karl ( 1726 ÔÇô 1735 )
  • Friedrich ( 1735 ÔÇô 1763 )
  • Friedrich Christian ( 1763 ÔÇô 1769 )
  • Karl Alexander ( 1769 ÔÇô 1791 ), seit 1757 Markgraf von Brandenburg-Ansbach, tritt 1791 zur├╝ck und verkauft seine beiden F├╝rstent├╝mer Ansbach und Bayreuth f├╝r eine lebenslange Pension an Preu├čen, um seiner M├Ątresse und sp├Ąteren Ehefrau Elizabeth Craven (1750-1828) nach England folgen zu k├Ânnen, wo er 1806 stirbt.

Herz├Âge von Brandenburg-J├Ągerndorf

Das Herzogtum J├Ągerndorf kaufte Markgraf Georg der Fromme im Jahr 1523 . Schon bald danach f├╝hrte er auch hier die Reformation ein, ohne auf Widerstand der Bev├Âlkerung zu sto├čen. Doch den ans├Ąssigen tschechischen Adel br├╝skierte er, indem er die wichtigen Posten mit Deutschen besetzte.
Als er seine Macht ausweitete und weitere Besitzungen in Schlesien erwarb, stie├č er auf den Widerstand der habsburgischen Herrscher. So konnte er nur f├╝r J├Ągerndorf ein unbeschr├Ąnktes Erbrecht durchsetzen.
Sein Sohn Georg Friedrich , der keine direkten Nachkommen hatte, ├╝bertrug sein Erbe an Kurf├╝rst Joachim Friedrich. Dessen Johann Georg verlor das Herzogtum im Ergebnis des B├Âhmisch-Pf├Ąlzischen Krieges . Danach setzte eine konsequente Rekatholisierung des Landes ein.

  • Georg der Fromme ( 1541 ÔÇô 1543 ), regierender F├╝rst von Ansbach und Kulmbach
  • Georg Friedrich ( 1543 ÔÇô 1603 ), regierender F├╝rst von Ansbach und Kulmbach und Herzog von Preu├čen
  • Joachim Friedrich ( 1603 ÔÇô 1606 ), auch Herzog von Preu├čen und Kurf├╝rst von Brandenburg
  • Johann Georg ( 1606 ÔÇô 1621 ), zweiter Sohn von Joachim Friedrich

Siehe J├Ągerndorf und die Markgrafschaft

Die brandenburgischen Hohenzollern

Kurf├╝rsten von Brandenburg

Markgrafen von Brandenburg-K├╝strin

Unter Versto├č gegen das von seinem Gro├čvater Albrecht Achilles aufgestellte Hausgesetz bestimmte Kurf├╝rst Joachim I., dass Teile der Neumark an seinen zweiten Sohn Johann fallen sollten. In der Kurw├╝rde folgte ihm sein ├Ąltester Sohn Joachim II.. Da Johann jedoch ohne S├Âhne starb, konnte das Land unter dem Enkel Joachims I., dem Kurf├╝rsten Johann Georg wieder vereinigt werden.

  • Johann (auch: Hans von K├╝strin, Johann der Weise, 1535 - 1571

Markgrafen von Brandenburg-Schwedt

Die zweite Frau des Kurf├╝rsten Friedrich Wilhelm, Dorothea kaufte 1670 die Herrschaft Schwedt, um f├╝r ihre S├Âhne eine finanzielle Versorgung zu sichern.
Die Linie erlosch, nachdem der j├╝ngste Sohn von Philipp Wilhelm kinderlos gestorben war.

Die preu├čischen Hohenzollern

Herz├Âge von Preu├čen

K├Ânige "in" und "von" Preu├čen

Deutsche Kaiser

  • Wilhelm I. ( 1871 - 1888 ), seit 1861 K├Ânig von Preu├čen
  • Friedrich III. ( 1888 ) in Anspielung auf seine Gemahlin Victoria "Friedrich der Brite" genannt, auch "Unser Fritz"
  • Wilhelm II. ( 1888 - 1918 )

Chefs des Hauses Hohenzollern

Die rum├Ąnischen Hohenzollern

  • Carol I. (Karl von Hohenzollern-Sigmaringen) ( 1866 - 1914 )
  • Ferdinand I. (Neffe von Carol I.) ( 1914 - 1927 )
  • Michael I. (Enkel von Ferdinand I., Sohn von Carol II.) ( 1927 - 1930 )
  • Carol II. ( 1930 - 1940 )
  • Michael I. (erneut) ( 1940 - 1947 )

Schiffe mit dem Namen "Hohenzollern"

  • Kaiserliche Jacht "Hohenzollern"
  • Kaiserliche Jacht "Hohenzollern" (2)
  • Kaiserliche Jacht "Hohenzollern" (3)

Literatur

  • Otto Hinze: Die Hohenzollern und ihr Werk, 1915 (Neuauflage ca. 1981)
  • Wolfgang Stribrny: Der Weg der Hohenzollern, Limburg (Starke-Verlag) 1981, ISBN 3798006954
  • Anton Ritthaler: Die Hohenzollern, Bonn 1961
  • Peter Mast: Die Hohenzollern in Lebensbildern Graz/Wien/K├Âln (Styria) 1988 - neuste Ausgabe (Lizenzausgabe) aus 2000: ISBN 3720521044
  • Walter Henry Nelson: Die Hohenzollern - Reichsgr├╝nder und Soldatenk├Ânige, M├╝nchen 1972 (2. Auflage M├╝nchen 1998: ISBN 3424013404 )
  • Georg Schuster: Geschichte des Hauses Hohenzollern, Berlin 1915 (Reprint: ISBN 3826219066 )
  • Reinhold Schneider : Die Hohenzollern. Tragik und K├Ânigtum, Leipzig 1933
  • Heinrich Frhr. v. Massenbach: Die Hohenzollern einst und jetzt. Die k├Ânigliche Linie in Preu├čen, die schw├Ąbische Linie in Hohenzollern, 15. Auflage, Schleching 1994
  • Michael Kroner: Die Hohenzollern als K├Ânige von Rum├Ąnien. Lebensbilder von vier Monarchen 1866-2004, Heilbronn 2004, ISBN 3-937320-30-X
  • Helmut Caspar: ÔÇ×Durch Gottes F├╝hrung.ÔÇť Koloniale M├╝nzen und Medaillen der Hohenzollern. In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) ÔÇ×... Macht und Anteil an der Weltherrschaft.ÔÇť Berlin und der deutsche Kolonialismus. Unrast-Verlag. M├╝nster 2005, ISBN 3-89771-024-2

Siehe auch

Weblinks

  • www.Preussen.de - offizielle Internetpr├Ąsenz des (Gesamt-)Hauses Hohenzollern.

Wikipedia

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